Die Brücke Dorfbach weist eine Breite von knapp 11.50 m und eine Länge von 4.85 m auf und wurde im Jahr 1969 erstellt. Auf beiden Seiten der Fahrspuren ist ein ca. 1.75-2.00 m breiter Gehweg vorhanden. Die Brücke Dorfbach überquert den Dorfbach sowie den dazu parallel verlaufenden Gehweg. Die Brücke ist als Rampentragwerk ausgebildet. Seitlich der Brückenplatte sind Flügelmauern vorhanden, welche ebenfalls Bestandteil der Sanierung sind.
Unsere Hauptaufgabe bei dieser Baustelle ist die Sanierung und Verstärkung der bestehenden Brücke über dem Dorfbach an der Sihlwaldstrasse. Dabei werden schadhafte Betonbereiche an der Brückenplatte, den Konsolköpfen, Widerlagern und Flügelwänden abgetragen und anschliesend fachgerecht instandgesetzt. Zusätzlich werden die bestehenden Schlepplatten erneuert und die Brückenkonstruktion mit zusätzlichen Bewehrungen statisch verstärt. Weiter gehören die Abdichtung der Brückenplatte, die Erneuerung der Randbereiche sowie verschiedene Oberflächenschutzmassnahmen zu unseren Arbeiten. Die Sanierung erfolgt Etappenweise, sodass die Brücke während der gesamten Bauzeit für den Verkehr weitherhin befahrbar bleibt.
Bausumme (CHF)
Bauzeit (Mt.)
Menge Reproiliermörtel (kg)

Vor Beginn der Sanierungsarbeiten zeigte sich die Brückenuntersicht in einem gealterten Zustand mit sichtbaren Gebrauchsspuren. Zur Vorbereitung der Instandsetzung wird die Zementhaut mittels Höchstdruckwasserstrahlen entfernt. Dadurch entsteht ein sauberer und tragfähiger Untergrund für die nachfolgenden Sanierungsarbeiten.
Nach der Untergrundvorbereitung wurde die Brückenuntersicht vollflächig mit einem kunststoffvergüteten Flächenspachtel der Klasse R3 gemäss EN 1504-3 überarbeitet. Dadurch konnten Unebenheiten ausgeglichen und eine gleichmässige, widerstandfähige Betonoberfläche hergestellt werden. Abschliessend wird eine Hydrophobierung aufgebracht, welche den Beton vor eindringender Feuchtigkeit und schädlichen Umwelteinflüssen schützt und damit die Dauerhaftigkeit des Bauwerks erhöht.


Das bestehende Randbord wurde mittels Höchstdruckwasserstrahlen bis auf den tragfähigen Beton abgetrage. Anschliessend wurde das Randbord neu bewehrt, eingeschalt und betoniert.
Zu Beginn wurden die bestehenden Schleppplatten vor und nach der Brücke abgebrochen. Anschliessend folgten ein etappenweiser HDW-Abtrag sowie die Verstärkungsmassnahmen an der Brückenplatte und an den erdseitigen Aussenseiten der Widerlagerwände. Danach wurden die Konsolen und Schleppplatten wieder neu erstellt. Nach Abschluss der Betonarbeiten folgten die Abdichtung mit Gussasphalt und der neue Belag. Während der gesamten Ausführung konnte der Verkehr, auf dem jeweils nicht bearbeiten Teil der Brücke aufrecherhalten werden.


Junior-Bauführer Winterthur
052 224 01 90
engert@betosan.ch
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